Unterrichtsorganisation


Förderkonzept der GGS Alsdorf-Schaufenberg

(Unterrichtsorganisation im Regelfall)

 

Wichtigstes Ziel ist die optimale Unterstützung des individuellen Lernprozesses jeder Schülerin und jeden Schülers. Dazu wollen wir selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Lernen in heterogenen und homogenen Lerngruppen durch innere und äußere Differenzierung sowie durch individuell erstellte Förderpläne ermöglichen.

 

Hierzu haben wir ein Drei-Stufen-Förder-Konzept entwickelt, das für alle Jahrgangsklassen gilt:

 

Obwohl der Unterricht erst um 8.05 Uhr beginnt, haben die Kinder die Gelegenheit, bereits um 7.50 Uhr in ihre Klassen zu gehen. Während dieser Zeit findet bis zum Unterrichtsbeginn, für einige Kinder eine spezielle Frühförderung in einer Kleinstgruppe statt. Dies wird auf freiwilliger Basis gestaltet und durchgeführt.

Diese Förderung findet in einer der beiden Jahrgangsklassen statt, damit die Teamkollegin ausreichend Zeit hat, sich um andere SchülerInnen oder Eltern zu kümmern.

 

Kinder, die nicht an dieser Frühförderung teilnehmen, können während dieser Zeit spielen, lesen, frei arbeiten oder Gespräche untereinander führen, Materialien im Klassenraum stehen zur freien Verfügung. Durch die individuelle Gestaltung dieser Zeit haben die Kinder Gelegenheit, sich auf die Schule einzustimmen und eine bessere Aufnahme und Lernbereitschaft für die anschließenden Arbeitsphasen zu entwickeln. Ein kindgemäßer Anfang hat den Auftrag, die Individualität der Kinder zu achten und sie zum gemeinsamen Lernen, Handeln und Gestalten zu ermutigen. Kinder brauchen Zeit und verlässliche Beziehungen als entscheidende Voraussetzung dafür, dass sie sich den Anforderungen des schulischen Lernens öffnen können.

 

In der folgenden Unterrichtsphase findet Unterricht in zwei Lern- und Leistungsgruppen statt. Alle SchülerInnen sollen dabei gleiche Mindestanforderungen erzielen; leistungsstärkere Lerngruppen stehen weiterführende und vertiefende Lernangebote zur Verfügung.

 

Während der dritten Unterrichtsphase werden in den jeweiligen Lerngruppen, SchülerInnen nach diagnostiziertem Bedarf zusätzlich in Kleingruppen gefördert. Die übrigen SchülerInnen arbeiten an offenen oder thematisierten Unterrichtsangeboten selbstgesteuert und selbstorganisiert.

 

Darüber hinaus werden viermal jährlich jahrgangsübergreifende Projekttage zu unterschiedlichen Themen durchgeführt.

 

Schließlich gibt es einmal wöchentlich ein Patenleseprojekt. Hier arbeiten die Paten der ersten und dritten Klassen sowie die Paten der zweiten und vierten Klassen gemeinsam an Lesetexten. Die älteren SchülerInnen unterstützen hier die jüngeren SchülerInnen.

 

Der reguläre Förderunterricht findet zum einen für SchülerInnen mit Lese-Rechtschreibschwäche sowie für SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache über die Wochenstundenzahl hinaus statt.

Für diesen Unterricht stehen uns moderne Computerprogramme zur Verfügung, die die Inhalte vertiefen und interessant gestalten.

Für SchülerInnen mit Schwierigkeiten im Fach Mathematik wird ebenfalls über die Wochenstundenzahl hinaus ein Förderunterricht angeboten, der ebenfalls computerunterstpützt gestaltet sein kann.

 

Die sonderpädagogische Förderung im gemeinsamen Lernen führen die Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen unserer Schule (je nach Bedarf) während des Unterrichts im Klassenverband oder in unserem Lernbüro durch.

Schwerpunkte der sonderpädagogischen Förderung sind Lernen, Sprache, Hören und Kommunikation, Emotional-soziales Lernen.

 

Das Unterrichtskonzept wurde in folgender Grafik zusammengefasst (Anhang):


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